SaTür 2014

23.06.2014 18:32 von Christian Roppelt

Juni dieses Jahres fanden die jährlichen Salzburger-Tübinger-Rhetorikgespräche an der Universität Tübingen statt. Die Veranstalter stellten das Thema Kreativität in den Fokus. Da überzeugende Kommunikation gute Argumente und Ideen braucht stellt sich die Frage, wie diese entstehen oder gefunden werden? Welche Rolle spielen Findung und Erfindung in Produktionsprozessen oder in der Interaktion? Welche Bedeutung hat dabei Kreativität? Welche Konzepte und Theorien zur Ideenfindung gibt es? Wie lassen sich Findungsprozesse oder Erfindungen steuern?

Christian Roppelt von attentum-consulting steuerte mit seinem Vortrag  Face-Work als kreativer Ansatz der situativen Imagesteuerung einen Beitrag zu dem Themenkomplex rhetorische Kreativität und Imagemanagement bei. Dabei ging es um die Idee, wie der moderne Ansatz des Gesichtswahrens (face-work) als sprachwissenschaftliche Perspektive an die antike Imagekonzeption des Aristoteles (ethos) angeknüpft, bzw. diese weiterentwickelt werden könnte.

Die Rhetorikgespräche wurden 2004 unter dem Namen „Salzburger Rhetorikgespräche“ vom Referatsbüro Rhetorik an der Paris-Lodron-Universität Salzburg ins Leben gerufen und fanden seither jährlich statt. 2008 wurden sie erstmals vom Seminar für Allgemeine Rhetorik und dem Verein zur Förderung der Rhetorik in Wissenschaft und Praxis e.V. an der Universität Tübingen unter dem Namen „Salzburg-Tübinger-Rhetorikgespräche“ ([sa|tü|r]) ausgerichtet und finden seither im jährlichen Wechsel mit der Paris-Lodron-Universität Salzburg statt (Beschreibung: http://www.rhetorikforum.de/)

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